Sechs Wochen bis zum Abschlusstermin, der Bilanzbuchhalter ist ausgefallen — oder die Stelle ist seit Monaten unbesetzt, und der Wirtschaftsprüfer hat sich bereits angekündigt. In dieser Lage rufen uns die meisten Unternehmen an. Deshalb hier der Plan, den wir in solchen Einsätzen tatsächlich fahren: Woche für Woche, ohne Schönfärberei.
Ein HGB-Jahresabschluss für ein mittelständisches Unternehmen ist in sechs Wochen machbar — wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Die laufende Buchhaltung ist einigermaßen vollständig (sonst zuerst: Rückstand aufarbeiten), die Kapazität stimmt, und es gibt eine Person, die den Abschluss wirklich verantwortet. Genau daran scheitert es meist: nicht am Wissen, sondern an Kapazität und Verantwortung. Beides lässt sich binnen 48 Stunden extern besetzen.
Saldenabstimmung der Hauptkonten, offene-Posten-Listen Kreditoren und Debitoren bereinigen, Bankkonten abstimmen, Klärungsliste anlegen. Parallel: Terminplan mit Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer abstimmen — wer liefert was bis wann. Diese Woche entscheidet über den Rest; wer hier schludert, findet die Probleme in Woche 5.
Anlagevermögen und Abschreibungen (inklusive Anlagenspiegel), Rückstellungen (Urlaub, Boni, ausstehende Rechnungen, Prozessrisiken), Rechnungsabgrenzungen, Bewertung von Vorräten und Forderungen, bei Konzernstrukturen die Intercompany-Abstimmung. Hier sitzt die eigentliche Facharbeit — und hier zahlt sich ein abschlusssicherer Bilanzbuchhalter aus, der diese Posten nicht zum ersten Mal sieht.
Jetzt werden die unangenehmen Punkte aus Woche 1 geschlossen: ungeklärte Differenzen, fehlende Belege, offene Bewertungsfragen. Faustregel aus der Praxis: Was in Woche 4 nicht geklärt ist, wird in Woche 6 zum Termin-Risiko.
Vollständiger Summen- und Saldendurchlauf, Plausibilisierung gegen Vorjahr und Planung, Abstimmung der kritischen Positionen mit StB/WP — bevor die Prüfung beginnt. Überraschungen gehören in Woche 5, nicht in die Prüfung.
Anhang-Zuarbeiten, letzte Buchungen, saubere Dokumentation aller Bewertungsentscheidungen, geordnete Belegablage für die Prüfung. Ein guter Abschluss ist auch einer, bei dem der Prüfer jede Zahl nachvollziehen kann, ohne dreimal nachzufragen.
Der Termin steht und die Kapazität fehlt? Interim-Bilanzbuchhalter mit Abschlusssicherheit sind über uns in 48 Stunden einsatzbereit — auch als Team, wenn mehrere Gesellschaften anstehen.
Ein Interim-Bilanzbuchhalter liegt bei 750–1.000 € pro Tag (alle Tagessätze); ein Abschluss-Einsatz über sechs Wochen mit drei bis fünf Tagen pro Woche entsprechend im mittleren fünfstelligen Bereich. Dagegen stehen die Kosten des verpassten Termins: verschobene Prüfung, nervöse Banken und Gesellschafter, drohende Ordnungsgelder bei Offenlegungsverstößen — und ein Team, das die Übung nächstes Jahr unter noch mehr Druck wiederholt. Diese Rechnung geht selten für das Warten aus.
Sofortiger persönlicher Rückruf. Passende Kandidaten in 24 Stunden. Einsatzbereit in 48 — deutschlandweit.